Ungerechtigkeit gebiert Ungerechtigkeit gebiert Ungerechtigkeit
A wird gut bezahlt, jedenfalls besser als Kollege B. Viel besser.
B schuldet A Geld, die Summe ist nicht unbetraechtlich. B gibt jedoch vor, die geschuldete Summe schon zurueckgezahlt zu haben. A ist sich sicher, dass das nicht der Fall ist.
A steckt in dem Dilemma: Einerseits hat B ein miserables Gehalt. Andererseits wurde A in der Affaire zum besten gehalten, denn er kann Bs verlogenen Beteuerungen, das Geld zurueck gezahlt zu haben, nichts entgegnen, als dass das nicht stimmt.
Muss A fuer das schlechte Gehalt seines Kollegen B blechen?
Keine Frage, die Art des B, sich fuer die finanzielle Benachteiligung schadlos zu halten ist unmoralisch. Wenn B dem Kollegen A sein Gehalt neidet, sollte er dennoch nicht solche unredlichen Mittel einsetzen, um einen Ausgleich zu verschaffen.
Andererseits koennte man das Problem auch tiefer an der Wurzel fassen. Warum ist dieses Ungleichgewicht da?
Ist B eine Art Robin Hood? Er nimmt auf unlautere Weise von denen, die haben, und gibt es denen, die kaum was haben. Der Unterschied ist, dass Robin Hood ein oeffentlich bekennender Strassenraeuber ist, waehrend B glauben machen will, As Freund zu sein.
A koennte einfach sagen, Schwamm drueber, das geht aber nicht, weil sie auf der Arbeit einen Raum teilen.

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