do-romania

Sunday, April 13, 2008

Le Nozze di Figaro la Opera Nationala

Mit Elektra, Des, Justine und Courtney in der Oper. Am Freitag.



Elektra hat uns alle abgeholt und wir sind zusammen hingefahren. Eine sehr heitere Fünfergruppe. Des war, wie immer, sehr lustig. Ich stand ein wenig im Vordergrund, befürchte ich, weil ich mit Elektra immer wieder Griechisch gesprochen habe, manchmal auch übersetzt habe. Das hat mich natürlich gleich ein paar cm höher wachsen lassen. Des hat mich auch ganz konsequent einen bighead genannt. Ich dachte, er meint Wasserkopf, aber er hat es dann richtig gestellt: eingebildet. Stimmt auch, ich freu mich wirklich sehr, dass ich schon als Gesprächspartner auf Griechisch etwas tauge. Man muss allerdings hinzufügen, dass ich bei Elektra unglaublich sicher bin, sie bestärkt mich in allem, was ich sage, und nur mit ihrer Rückendeckung klappt es. Sie ist ein wunderbarer Mensch.



Wir haben uns gegenseitig geholfen, die Oper zu verstehen. Sie kannte viele Hintergründe und ich konnte die rumänischen Übertitel lesen.

Das Libretto basiert ja auf einer Geschichte von Beaumarchais und es wird darin die französische Aristrokratie am Vorabend der Französischen Revolution porträtiert (bei Mozart/ da Ponte spielt die Handlung in Sevilla). - H Γαλλική Επανάσταση

Das Porträt ist wenig schmeichelhaft - Elektra meinte, in Frankreich habe es ein Aufführungsverbot gegeben für diese Oper, bis sie dann in einer milderen Version erschien.



Das Recht des Grafen auf die erste Nacht mit den jungen Bräuten seiner Untertanen - dieses Recht hat der Graf Almaviva eigentlich abgeschafft, aber er macht dann doch davon Gebrauch (der Fall von Barberina in der Oper, die Cherubino geheiratet hat), oder davon Gebrauch machen will (im Falle von Susanna, Figaros Braut). Doch in der letzten Nachtszene erreicht die Verwicklung ihren Höhepunkt und alles löst sich friedlich auf und die richtigen Paare finden zueinander.



Cherubino - ein Jugendlicher, flatterhaft wie ein Schmetterling, von einem sinnlichen Abenteuer zum nächsten fliegend. Der Mezzosopran, der ihn gespielt hat, war sehr sehr gut. Ich finde die Geschlechterverwirrung sehr "würzig". Es ist ja so gemeint, dass er von einer Frau gespielt wird. "Er" macht sich auch an alle Frauen auf der Bühne ran, und alle seine Angebeteten haben einen soft spot for him, lassen ihn gewähren, lassen sich streicheln, Küsse abgewinnen, usw... But, at the end of the day, was man da sieht, sind kleine erotische Spiele zwischen zwei Frauen. Die Piquanterie der ganzen Sache war bestimmt von Anfang an im Stück angelegt. Das Stück bringt somit kleine homoerotische weibliche Szenen auf die Bühne, die aufführungstechnisch legitimiert sind.

Dann verkleidet man Charubino aber als Frau - eine Frau spielt einen Mann, der wiederum eine Frau spielt. Frage mich, ob man das weiterdenken kann, und was dazu geschrieben worden ist.

Die Regie war auch sehr erfrischend, finde ich.
Die Arie in der Figaro das weibliche Geschlecht verwünscht (Aprite un po' quegli occhi), war sehr lustig. Figaro steigt von der Bühne ab in den Parkett, das Publikum wird in ein weiches Licht getaucht, und Figaro singt unmittelbar zu uns. Die imprecaciones gegen das doch so verdorbene Weib an sich trägt er so aufgebracht vor... er packt plötzlich einen Mann aus dem Publikum beim Kragen und singt ihm vor, sich nicht von den Weibern an der Nase eine Frau aus dem Publikum auf und verlässt den Saal ganz pikiert. Alles Regie natürlich - das für einen guten Lacher gesorgt. herumführen zu lassen. Der Text wird schlimmer und schlimmer und plötzlich steht eine Frau aus dem Publikum ganz pikiert auf und geht.

Tiberiu Soare hat die musikalische Führung gehabt - und ich habe auch zwei Leute aus dem Musik-Kurs aus der Fundatia Calea Victoriei dort getroffen.

Sunday, April 06, 2008

Conferintele Teatrului National


















Am fost la o conferinta despre Comunism si colonialism. S-a facut o analiza a imperialismului sovietic prin prisma teoriei postcoloniale. Interesant, nu zic nu. Vorbitorul: profesor la Litere, Mircea Martin.


Mi-e mi-a lipsit rigoarea stiintifica a analizei. Nu stiu cum se handhaben tema aceasta la momentul de fata in istoriografie. Referentul a zis doar atat, ca in comunitatea stiintifica occidentala imperialismul URSS nu este reflectat in cadrul teoriei colonialiste, pentru ca autorii acestei teorii sunt intelectuali de stanga proveniti adesea din foste colonii si care.

Lucrurile sunt privite ca doua mancari de peste: una este in est, comunismul si fenomenul aservirii blocului sovietic la Moscova, si cealalta este colonialismul in occident, relatia dintre coloniile din America, Africa, Asia, Australia si metropolele colonizatoare.


Evident, vorbitorului trebuie sa-i fi parut ca si influenta Moscovei in lagarul de influenta sovietica este un fenomen de colonizare ideologica si politica. Tot discursul a constat in gasirea de paralele cu ideea de colonialism, dar bineinteles si de diferente.


Mi-ar fi placut ca vorbitorul sa vina cu niste concepte mai limpezi - sa defineasca colonialismul si sa specifice clar in ce masura vom intelege fenomenul sovietic mai bine daca il analizam cu instrumentariul teoriei postcoloniale. In ce masura adica este teoria asta, aplicata la URSS, un aport heuristic.


Prezenta colonizatorilor in colonii - misiune civilizatoare

Prezenta sovieticilor in statele satelit - misiune de indoctrinare ideologica,


Apartheid socio-etnic in colonie

Aparteid social in statul comunist dependent de Moscova





M-a dezgustat stilul discutiei de dupa conferinta.


E tipic oarecum si decorul batranesc pe scena - o lampa cu picior inalt si cu abajur mare si galbui. Un fotoliu si o masa cu rechizite de birou pe ea, nu laptop sau asa, ci un flacon su nisip de sugativat, si doar pana infipta intr-o calimara cu cerneala mai lipsea. Funny enough, Ion Caramitru, cand s-a asezat langa vorbitor la sfarsitul prelegerii ca sa conduca dialogul cu sala, a stat pe un scaun albastru cu rotile, stranepotul jiltului de birou pe care statea vorbitorul, si un Stilbruch cat China. In fine, ce chestii marunte ...


Te uiti la interventiile din sala - pensionari care se prezinta cu numele in fata prenumelui, care poarta cu o grija penibila niste costume, pensionare si ele, carora nu le-a fost dat sa fie elegante niciodata. E jenanta saracia pensionarilor romani. E mizerabila o societate in care generatia a treia capata un aer galbicios de oameni care sunt nevoiti sa se lupte sa isi pastreze demnitatea in pofida lipsurilor.





Sper ca saptamana viitoare, cand va vorbi Herta Müller, sa fie altfel. Adica sa nu mi se intoarca stomacul pe dos la indiferenta masculilor vorbitori si comentatori fata de singura intrebare din sala pusa de o femeie, intrebare foarte pertinenta de altfel, dar pe care in aroganta lor nu au putut sa o ia in considerare.

Habe mir auch 2 DVDs gekauft. Die eine ist der Vortrag Neagu Djuvaras zu seinem Thema, der 77jährige Krieg - es ist nicht schlecht, eine Zusammenfassung seiner Theorie zu haben, nachdem es doch so interessant war, seinen Ausführungen in der Fundatia Calea Victoriei zuzuhören.

Die andere ist über Memorialul durerii, eine Reihe von Dokumentarfilmen von Lucia Hossu Longin über Opfer de Kommunismus, Widerstand und Partisanentum.