do-romania

Monday, November 20, 2006

Hat Duerrenmatt eigentlich auch Jiddisch geschrieben?



Friedrich Duerrenmatt: Povestea une banci particulare

la Teatrul Evreiesc de Stat

Rudy Rosenfeld este un actor cu parul alb pana pe umeri, el insusi ajunge ca inaltime numai pana la umerii partenerilor si partenerilor de pe scena. Sprinten, cu actoria in varful degetului. Mai vreau. Mai vreau si Jiddisch. Se aseamana cu germana get beget. Ce inseamna "Moire"? (ajutor?)

von Juan Jose Campanella, 2001 - Zilele filmului argentinian
Si la vida te paso de largo, que esperas para alcanzarla...

Der Film ist einfach witzig, und klug, und immer wieder ueberraschend... definitely a must-see. Die Schauspieler sind genial, die Sprache, che...


Godot, der nicht kommt, Vladimir (Didi), Estragon (Gogo), Pozo und das "Schwein". Vor allem letzterer, so authentisch gespielt, dass man zwischen dem Schmerz, der der Figur zugefuegt wird, und dem Schmerz des Schauspielers nicht mehr unterscheiden konnte.
Das neu eroeffnete Theater Metropolis kann sich sehen lassen. Die Lage ist ja schon sehr gluecklich gewaehlt, naemlich bei mir quasi um die Ecke...
War diese Auffuehrung von Warten auf Godot auf Deutsch das Jungfernstueck dieses jungen Theaters? Ja, ich glaube...
Due Buehne ist mitten im Publikum, gespielt wird nach beiden Seiten, wie im antiken griechischen Theater, heisst es.
Das Buehnenbild... Vier verschieden lange Stege, auf denen SCHUHE plattgedrueckt und angekleistert waren. Die abgetretenen Schuhe bedecken die ganze Oberflaeche dieser Stege, die Schauspieler treten darauf. Ein gutes Bild, wie ich finde, fuer das Warten, die Zeit die dabei verfliesst. Dadurch, dass die Schuhe bunt, von verschiedensten Groessen und Modellen und Sorten waren, kommt vielleicht etwas von der Universalitaet und Allgemeinmenschlichkeit dieses Wartens, dieses sinnlosen Daseins ins Spiel.
Jedenfalls, ich kann nicht behaupten, dieses Stueck sei leichte Kost. Es ist unglaublich, wie konsequent darin vermieden wird, etwas zu erzaehlen. Schliesslich ist ja Wartezeit etwas, das man unbemerkt werden laesst, indem man Geschichten erzaehlt, an Vergangenes erinnert. Sobald es narrativ wird, vergeht die Zeit leichter. Die Narration waere die Erloesung. Und genau das passiert hier nicht. Es geht um ein nacktes, ausgeliefertes Warten, von dem keine Biographie, kein Ereignis ablenken kann. Die Stagnation wird punktiert von den Wiederholungen der immer selben Worte: Aber wir koennen nicht gehen, aber warum nicht, weil wir warten...
Intriguing indeed...
Hinzu kommt, dass ich das Stueck schon einmal gesehen habe, aber wo und wann ???


Ciao Cri,
tu stiai ca Sarutul lui Brancusi e inspirat din Simpozionul lui Platon, din mitul androginului - ideea nostima pentru greci cum ca niste bilele cu patru picioare si patru maini s-au despicat cindva intr-un inceput si de atunci incearca sa se reintregeasca: Maennlein und Weiblein oder MM oder WW. Si cercurile despicate in doua ca un germene, motiv frecvent la Brancusi au si ele de a face cu mitul acesta.
In fine, si stiai ca Brancusi a fost atat de sarac la Paris incat, lucrand el intr-o biserica romaneasca de acolo, pentru care fusese insarcinat sa faca un altar, a mancat painea sfintita si a fost dat afara...

Si am vazut in fotografiile lui Brancusi expuse la Muzeul National si Pestele, care este in Kunstmuseum din Mannheim. Tu iti amintesi de incaperea aceea intunecoasa cu scari interioare in mijlocul careia era Pestele, mare, oval si aurit? Pe mine m-a impresionat.
Si, hai, mai permite-mi inca un "si" la inceput de alineat, chiar daca stilistilor mai englezesti le repugna obiceiul, si mi-a placut Domnisoara Pogany, mai ales prima. Prima versiune e inca foarte realista, fatza e inca fatza de fata, plecaciunea e simtita, la spate parul se vede prins intr-un coc. Apoi cu fiecare noua versiue a Domnisoarei Pogany se cubicizeaza, se face mai abstracta, mai retinuta si mai simpla in forma, pana cind aproape nu mai ramane decat un oval sprijinit lateral de o verticala.
Si stiai ca si Brancusi are o piesa de genul "Fetitza" lui Louise Bourgeois?

Wednesday, November 08, 2006

Ungerechtigkeit gebiert Ungerechtigkeit gebiert Ungerechtigkeit

A wird gut bezahlt, jedenfalls besser als Kollege B. Viel besser.
B schuldet A Geld, die Summe ist nicht unbetraechtlich. B gibt jedoch vor, die geschuldete Summe schon zurueckgezahlt zu haben. A ist sich sicher, dass das nicht der Fall ist.
A steckt in dem Dilemma: Einerseits hat B ein miserables Gehalt. Andererseits wurde A in der Affaire zum besten gehalten, denn er kann Bs verlogenen Beteuerungen, das Geld zurueck gezahlt zu haben, nichts entgegnen, als dass das nicht stimmt.
Muss A fuer das schlechte Gehalt seines Kollegen B blechen?
Keine Frage, die Art des B, sich fuer die finanzielle Benachteiligung schadlos zu halten ist unmoralisch. Wenn B dem Kollegen A sein Gehalt neidet, sollte er dennoch nicht solche unredlichen Mittel einsetzen, um einen Ausgleich zu verschaffen.
Andererseits koennte man das Problem auch tiefer an der Wurzel fassen. Warum ist dieses Ungleichgewicht da?
Ist B eine Art Robin Hood? Er nimmt auf unlautere Weise von denen, die haben, und gibt es denen, die kaum was haben. Der Unterschied ist, dass Robin Hood ein oeffentlich bekennender Strassenraeuber ist, waehrend B glauben machen will, As Freund zu sein.
A koennte einfach sagen, Schwamm drueber, das geht aber nicht, weil sie auf der Arbeit einen Raum teilen.